Archiv

Hier finden Sie Informationen zu sämtlichen bereits vergangenen Aktivitäten.

Vergangene Akivitäten

Ausflug nach Pinswang

Bild zeigt die außen Ansicht der  Pfarrkirche St. Ulrich in Pinswang

300 Jahre Barockkirche Pinswang

Die Pfarrkirche St. Ulrich in Pinswang wurde vor 300 Jahre gebaut. Zum Jubiläum findet am Sonntag, den 15. Oktober 2025, eine Samstagskultur des Museumsvereins des Bezirkes Reutte statt. Gebhard Haller hat eine kleine Ausstellung mit Modellen der unterschiedlichen Kirchen gemacht, die bei dieser Gelegenheit angeschaut werden kann. Klaus Wankmiller wird die Kunstwerke des Gotteshauses in einer Kirchenführung erklären. Es besteht die Möglichkeit, den Turm zu besteigen.

Treffpunkt ist um 18 Uhr in der Pfarrkirche in Pinswang.

 

Bild: Die Pfarrkirche St. Ulrich in Pinswang feiert ihren 300. Geburtstag.

Ausstellungen – Führungen im Museum im Grünen Haus
Heuer bieten wir zwei Ausstellungen und ein Aktivprogramm für Jung und Alt an. Die erste Ausstellung handelt von der Via Claudia Augusta, die um 46 nach Christus durch das Außerfern gebaut wurde. Die zweite beleuchtet das Thema „Reutte als Spielball der Mächte“. Wir möchten einen Überblick schaffen, wie unsere Region in die Bauernkriege 1525, den 30-jährigen Krieg und in die darauffolgenden Erbfolgekriege verwickelt war.
17:00 Uhr Aktivprogramm mit Basteln im 3. Stock - für Jung und Alt
18:30 bis 21:30 Uhr - halbstündlich Kurzführungen in den Ausstellungen

Bayern gegen Tirol – Bayerischer Rummel (1703) und Frieden von Füssen (1745)

Bayern gegen Tirol – Bayerischer Rummel (1703) und

Frieden von Füssen (1745)

Der Spanische Erbfolgekrieg erreichte 1703 auch das Außerfern. Der geprellte bayerische
Kurfürst rückte damals über Kufstein in Tirol ein. Seine Truppen erreichten Ehrenberg.
Diesmal wurde die Festung allerdings von Zwischentoren aus angegriffen. Diese Seite war
weniger gut befestigt. So fiel Ehrenberg in bayerische Hände. Den Außerfernern gelang es
allerdings, Geschütze auf den Schlosskopf zu ziehen und die Burg zurückzuerobern.
Allerdings war man von den österreichischen Besatzern wenig begeistert. Es hieß: „Lieber
bayrisch sterben als österreichisch verderben?“ 1705 wurden die aufständischen Bauern
unter dem legendären Schmied von Kochel in der Sendlinger Mordnacht hingemetzelt.
1740 brach der Österreichische Erbfolgekrieg aus. Truppen rückten nach Hohenschwangau
vor. Ein Flurdenkmal erinnert an die Kämpfe am Bannwaldsee. 1745 wurde im neutralen
Füssen Frieden zwischen Bayern und Österreich geschlossen. Der bayerische Kurfürst
verzichtete auf die Kaiserkrone, erhielt aber in einer Geheimvereinbarung von Maria
Theresia eine Ausgleichszahlung, die ihn vor dem Staatsbankrott rettete.
Als Rahmenprogramm zur Sommerausstellung „Spielball der Mächte – vom Bauernkrieg bis
zum Frieden von Füssen“ im Museum im Grünen Haus in Reutte beleuchtet Klaus
Wankmiller in einem Vortrag am Donnerstag, den 2. Oktober 2025 um 19 Uhr die Ereignisse
rund um die Auseinandersetzungen, in der Ehrenberg eine wichtige Rolle spielte.

Bild: Ehrenberg spiele auch im Bayerischen Rummel (1703) eine wichtige Rolle.

Kunst des antiken Roms

Diese römische Wandmalerei aus Pompeji zeigt fünf Personen in einem farbintensiven Innenraum. Die Figuren, teils sitzend, teils stehend und in antiken Gewändern, illustrieren das Alltagsleben und zeremonielle Szenen der römischen Gesellschaft.

Kunst des antiken Roms

Vortrag anlässlich der Sonderausstellung im Museum im Grünen Haus
„Archäologische Funde entlang der Via Claudia Augusta im Außerfern“
Mittwoch, 24.September 2025 – 19 Uhr
Dauer ca. 90 Minuten
Vortragender: Ernst Hornstein
Der Vortrag behandelt die bildende Kunst im antiken Rom mit den Schwerpunkten
Plastik und Malerei.
Die Römer kontrollierten ein weitläufiges Reich über eine sehr lange Zeit, sodass
eine Zusammenfassung der in dieser Zeit entstandenen Kunst nur eine kurze und
selektive sein kann. Die vielleicht wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der römischen
Kunst sind jedoch ihre Vielfalt, die Einbeziehung vergangener und zeitgenössischer
Kunstströmungen aus allen Teilen des Reiches und die Förderung der Kunst in
einem größeren Maß als je zuvor.
Römische Künstler kopierten, imitierten und erneuerten, um Kunst im großen Stil zu
produzieren, wobei sie manchmal die Qualität vernachlässigten, aber bei anderen
Gelegenheiten das handwerkliche Geschick ihrer Vorgänger weit übertrafen.
Die Malerei zielte darauf ab, Landschaften, städtische Motive und die trivialeren
Themen des täglichen Lebens einzufangen. Der Realismus wurde zum Ideal und die
Pflege des Wissens und der Wertschätzung der Kunst selbst wurde zu einem
würdigen Ziel.
Der Vortragende beleuchtet dieses Kunstschaffen in anschaulichen Bildern und mit
vielen Beispielen aus rund 600 Jahren.

Samstagskultur nach Ehrenberg

Samstagskultur nach Ehrenberg

Am Samstag den 20. September 2025 um 14:00 Uhr lädt der Museumsverein Reutte zur Samstagskultur nach Ehrenberg ein. DI Armin Walch wird uns wieder durch die Burganlage führen und uns zeigen, was seit dem letzten Jahr an Entdeckungen dazugekommen ist. So viel steht schon fest: Es wird wieder sehr interessant werden.

Wenn jemand eine Mitfahrgelegenheit benötigt melden Sie sich bitte unter Tel. 0043 (0) 5672 / 72 304 beim Museum im Grünen Haus in Reutte. Treffpunkt dort ist dann schon um 13:15 Uhr.

Ansonsten sehen wir uns um 14:00 Uhr beim Hornwerk/Schlossanger.

Weitere Informationen zur Samstagskultur erhalten sie unter: Tel. 0043 (0) 5672 / 72 304 oder unter shop@museum-reutte.at oder unter www.museum-reutte.at

Der Bauernkrieg im Außerfern

Der Bauernkrieg im Füssener Land und Außerfern

Der Bauernkrieg von 1525 war ein epochales Ereignis, das die sozialen und politischen

Strukturen Europas grundlegend erschütterte. Angetrieben von wirtschaftlicher Not,

drückender Leibeigenschaft und der Forderung nach freier Religionsausübung erhoben sich

die Bauern. Im Allgäu schlossen sich im Frühjahr 1525 tausende Bauern zusammen. Sie

forderten ein Ende der Leibeigenschaft, niedrigere Abgaben und mehr Mitspracherechte. In

Memmingen wurden zwölf Artikel formuliert, die als erstes Grundgesetz gelten.

Im Gegensatz zum Allgäu waren das Herzogtum Bayern und das Außerfern vom Bauernkrieg

wenig betroffen. Dennoch wirkte sich der Aufstand auch auf die Grenzregionen aus. Den

Außerfernern gelang es, dass der verhasste Pfleger Gabriel von Salamanca-Ortenburg auf

Ehrenberg abgesetzt wurde. Füssen gehörte ein halbes Jahr zu Tirol, weil der Augsburger

Fürstbischof die Lechstadt nicht mit Truppen verstärken wollte. Im Juli 1525 wurden die

Bauern vernichtend geschlagen. Wenngleich der Aufstand nicht erfolgreich war, leitete er

dennoch einen Demokratisierungsprozess ein.

Als Rahmenprogramm zur Sommerausstellung „Spielball der Mächte – vom Bauernkrieg bis

zum Frieden von Füssen“ im Museum im Grünen Haus in Reutte beleuchtet Klaus

Wankmiller in einem Vortrag am Mittwoch, den 17. September 2025, um 19 Uhr die

Ereignisse rund um das Jahr 1525.

 

Bild: Ehrenberg war eine wichtige Festung auf dem Weg nach Tirol. Hier waren Truppen

stationiert, die 1525 Füssen verstärkten und ein Übergreifen des Aufstands nach Tirol

verhinderten.

Führung durch die Südtiroler Siedlung

Der Museumsverein Reutte bietet am dritten Mittwoch im Monat eine Führung durch die Südtiroler Siedlung mit anschließender Besichtigung der Schauwohnung an.

Treffpunkt ist um 17:0 Uhr vor dem Museum im Grünen Haus.
Die Teilnahmegebühr beträgt € 5,00 pro Person.

Ermäßigungen, Gästekarten, Aktiv-Karten und die Mitgliedschaft im Museumsverein Reutte gelten außerdem.

Bitte melden Sie sich zur Führung am Vortag bis 17:00 h an.

Führung entlang des Planetenwegs in Reutte

Der Museumsverein Reutte bietet am zweiten Dienstag im Monat eine Führung entlang des Planetenwegs in Reutte an.

Treffpunkt ist um 20:00 Uhr beim Museum im Grünen Haus, an der Kasse.
Die Teilnahmegebühr beträgt € 5,00 pro Person.

Ermäßigungen, Gästekarten, Aktiv-Karten und die Mitgliedschaft im Museumsverein Reutte gelten außerdem.

Bitte melden Sie sich zur Führung am Vortag bis 17:00 h an.

Der Schmalkaldische Krieg und der Fürstenaufstand im Außerfern

Vortrag im Museum im Grünen Haus

"Konflikte im 16. Jahrhundert: Der Schmalkaldische Krieg und der Fürstenaufstand im Außerfern"

Donnerstag, 28. August 2025 |  19:00 – 21:00 Uhr
Museum im Grünen Haus, Reutte
Referent: Erich Printschler

Im Rahmen eines öffentlichen Vortrags widmet sich der Historiker Erich Printschler einem spannenden Kapitel regionaler Geschichte: dem Schmalkaldischen Krieg (1546/47) und dem Fürstenaufstand (1552).

Diese bedeutenden Konflikte der Reformationszeit stellten das Heilige Römische Reich vor große Herausforderungen. Kaiser Karl V. stand im Zentrum eines Machtkampfs mit protestantischen Fürsten – und das Tiroler Außerfern, insbesondere die Festung Ehrenberg, spielte dabei eine zentrale Rolle aufgrund seiner geostrategischen Bedeutung.

Der Vortrag beleuchtet politische Hintergründe, militärische Verläufe und die Auswirkungen dieser Auseinandersetzungen auf die Region. Dabei wird auch deutlich, weshalb Ehrenberg schon im 16. Jahrhundert als Schlüsselstellung im Alpenraum diente und wie sich diese Konflikte auf das Leben der lokalen Bevölkerung ausgewirkt haben.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir laden alle geschichtsinteressierten Besucher:innen herzlich zu diesem Abend ins Museum im Grünen Haus ein!

Führung entlang des Planetenwegs in Reutte

Der Museumsverein Reutte bietet am zweiten Dienstag im Monat eine Führung entlang des Planetenwegs in Reutte an.

Treffpunkt ist um 20:00 Uhr beim Museum im Grünen Haus, an der Kasse.
Die Teilnahmegebühr beträgt € 5,00 pro Person.

Ermäßigungen, Gästekarten, Aktiv-Karten und die Mitgliedschaft im Museumsverein Reutte gelten außerdem.

Bitte melden Sie sich zur Führung am Vortag bis 17:00 h an.