Im Rahmen der Ausstellung „Ludwig Schmid-Reutte – ein gefeierter KÜNSTLER – vergessen und wieder ENTDECKT!“ findet dieser sehr interessante Vortrag über die Kunst von Schmid-Reutte im Kontext der Entstehungszeit statt.
Vortrag "Ludwig Schmid-Reutte - Geschichten aus seiner Heimat"
Vorankündigung: Wissenschaftlicher Vortrag im Museum
Am 23. Juli 2026 wird im Museum ein wissenschaftlich fundierter Vortrag stattfinden, der sich mit den Familien- und Herkunftsverhältnissen des aus Lechaschau stammenden Ludwig Schmid-Reutte befasst. Der Referent ist Hansjörg Fuchs, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Lechaschau. Ziel der Veranstaltung ist es, die biografischen Linien Schmid-Reutte anhand archivalischer Quellen systematisch nachzuzeichnen und die Ergebnisse der Matriken der Pfarre Wängle in den Kontext historischer Dokumente zu stellen.
Inhaltliche Schwerpunkte
Herkunft und familiäre Verhältnisse: Auswertung kirchlicher Matriken aus Wängle sowie historische Dokumente zur Bestimmung des Geburtsortes und der dortigen Lebensumstände.
Lebensweg und Ausbildung: Überblick über die Ausbildungsstationen an der Kunstakademie München, die Gründung der Malschule in München und seine spätere Professur an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, synopsis der bereits von Robert Pacher behandelten Aspekte.
Spätes Schicksal: Dokumentation der letzten beiden Lebensjahre in der Psychiatrischen Klinik Freiburg und in Bad Ittlenau, mit analytischer Behandlung der verfügbaren archivalischen Belege.
Verschollene Kunstwerke: Untersuchung der in der Pfarrkirche Wängle sowie in der Ottilienkapelle und Martinskapelle in Lechaschau entstandenen Arbeiten, deren heutige Sichtbarkeit nicht mehr gegeben ist. Die Gründe hierfür werden im Vortrag systematisch aufgearbeitet.
Zielsetzung Der Vortrag verfolgt eine methodisch-datengestützte Herangehensweise zur Rehabilitierung eines regionalen künstlerischen Lebenslaufs und zur Einordnung Schmid-Reutt es in den historischen Kontext. Es wird Wert gelegt auf Quellenkritik, transparente Dokumentation und eine klare zeitliche Struktur, um aus der Vergangenheit belastbare Erkenntnisse ableiten zu können.
Veranstaltungsdaten
Datum: 23. Juli 2026
Ort: Museum
Hauptfigur: Ludwig Schmid-Reutte (Lechaschau)
Vortragender: Hansjörg Fuchs
Vortrag "Ludwig Schmid-Reutte - Leben und Wirken"
Robert Pacher beleuchtet in seinem knapp einstündigen Vortrag Leben und Werk des 1862 in Lechaschau geborenen Malers.
Viel Raum wird dessen Zeit in München eingeräumt, wo er zwölf Jahre an der Kunstakademie studierte und danach weitere neun Jahre an eigenen Schulen zum Teil sehr prominente Malschüler*innen unterrichtete. Mit historischen Bilddokumenten und Geschichten werden auch Einblicke in das gesellschaftliche Leben der bayrischen Metropole am Ende des 19. Jahrhunderts gegeben. Ein weiterer Vortragsteil widmet sich den acht Jahren seiner Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. In dieser Zeit entstanden seine künstlerisch wertvollsten Bilder, die er von 1906 bis 1908 bei wichtigen Ausstellungen u.a. in Berlin und Köln einem großen Publikum zeigen konnte.
Schwer erkrankt musste er seine letzte Lebenszeit in Spezialkliniken in Freiburg im Breisgau und in Achern-Illenau verbringen, wo er 1909 verstarb.
Ein Vortrag mit vielen spannenden Geschichten, bei dem auch viele Bilder zu sehen sind.
Klaus Wankmiller wird bei einem Vortrag am 21. Mai 2026 um 19 Uhr im Museum im Grünen Haus die gebauten und geplanten Schlösser des Märchenkönigs vorstellen und deren Geschichte aufzeigen.
Am Donnerstag, 23. April 2026 um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein – ins Museum im Grünen Haus zur feierlichen Präsentation des neuen Jahrbuchs Extra Verren 2025. Der aktuelle Band wartet mit faszinierenden Beiträgen zur Geschichte und Kulturgeschichte des Außerferns auf.
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Traditionsgemäß veranstaltet der Museumsverein des Bezirkes Reutte am Karsamstag, den 4. April 2026, eine Samstagskultur zu den Heiligen Gräbern des Bezirkes.
Dabei gibt es kleines Jubiläum zu feiern: Es ist die 100. Samstagskultur, die der Museumsverein des Bezirkes Reutte organisiert.
Bild: Schaulustige am Heiligen Grab in Lähn. Es hat große Ähnlichkeit mit dem Heiligen Grab in Reutte und stammt von Joseph Anton Köpfle dem Jüngeren (um 1850).
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50 Jahre Museumsverein Das Erbe einer Region erforschen und bewahren
Den Abend eröffnete wie gewohnt Obmann Ernst Hornstein, der an den zentralen Auftrag des Museumsvereines des Bezirkes Reutte erinnerte. Geschichte für die Stadtgemeinde zu sammeln, zu bewahren und zu vermitteln – nach der Begrüßung gehörte die Bühne dem Referenten des Abends - Klaus Wankmiller.