Kunst des antiken Roms

Diese römische Wandmalerei aus Pompeji zeigt fünf Personen in einem farbintensiven Innenraum. Die Figuren, teils sitzend, teils stehend und in antiken Gewändern, illustrieren das Alltagsleben und zeremonielle Szenen der römischen Gesellschaft.

Kunst des antiken Roms

Vortrag anlässlich der Sonderausstellung im Museum im Grünen Haus
„Archäologische Funde entlang der Via Claudia Augusta im Außerfern“
Mittwoch, 24.September 2025 – 19 Uhr
Dauer ca. 90 Minuten
Vortragender: Ernst Hornstein
Der Vortrag behandelt die bildende Kunst im antiken Rom mit den Schwerpunkten
Plastik und Malerei.
Die Römer kontrollierten ein weitläufiges Reich über eine sehr lange Zeit, sodass
eine Zusammenfassung der in dieser Zeit entstandenen Kunst nur eine kurze und
selektive sein kann. Die vielleicht wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der römischen
Kunst sind jedoch ihre Vielfalt, die Einbeziehung vergangener und zeitgenössischer
Kunstströmungen aus allen Teilen des Reiches und die Förderung der Kunst in
einem größeren Maß als je zuvor.
Römische Künstler kopierten, imitierten und erneuerten, um Kunst im großen Stil zu
produzieren, wobei sie manchmal die Qualität vernachlässigten, aber bei anderen
Gelegenheiten das handwerkliche Geschick ihrer Vorgänger weit übertrafen.
Die Malerei zielte darauf ab, Landschaften, städtische Motive und die trivialeren
Themen des täglichen Lebens einzufangen. Der Realismus wurde zum Ideal und die
Pflege des Wissens und der Wertschätzung der Kunst selbst wurde zu einem
würdigen Ziel.
Der Vortragende beleuchtet dieses Kunstschaffen in anschaulichen Bildern und mit
vielen Beispielen aus rund 600 Jahren.

Ort: Museum im Grünen Haus, Reutte

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